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4. September 2014

Uferansichten - Urlaub am Bodensee - Teil 17


Langenargen


An unserem letzten Tag am Bodensee ließ sich nach tagelangem Dauerregen 
endlich wieder die Sonne blicken. So entschlossen wir uns, eine ausgedehnte 
Schifffahrt zu unternehmen. Einmal von Meersburg nach Lindau und wieder zurück. 
Es war herrlich in der Sonne zu sitzen und die frische Brise zu genießen. 
Das entschädigte vollkommen für die Regentage. 

Dunkle Wolken zogen aber immer wieder auf und wechselten sich mit Sonne 
und blauem Himmel ab. Ich mag ja dieses kontrastreiche Licht unheimlich.. 
Diese Lichtstimmung hat immer etwas machtvolles und magisches finde ich. 







Friedrichshafen




Hafen von Friedrichshafen















Lindau


Die wunderschöne Weite des Bodensees zeige ich Euch im nächsten Beitrag. 


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Bodensee - Spezial:









2. September 2014

Burg Meersburg - Die Gemächer der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff - Urlaub am Bodensee - Teil 16





In meinem letzten Beitrag über die Burg Meersburg zeige ich Euch die Wohnräume 
der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff in der Burg Meersburg. 

Annette von Droste-Hülshoff stammte aus dem altwestfälischen, katholischen Adel und
 gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen. 
Sie wurde am 12. Januar 1797 auf der westfälischen Bug Hülshoff bei Münster geboren.
Sie führte ein zurückgezogenes und eingeengtes Leben. 
In ihrer Kindheit und Jugend war sie kränklich, bedingt durch ihre frühe Geburt. 
Außerdem war sie extrem kurzsichtig. 
(Quelle: Wikipedia)


Arbeitszimmer der Dichterin


Zwar stand Annette von Droste-Hülshoff in brieflichen Kontakt mit intellektuellen Zeitgenossen 
wie den Gebrüdern Grimm, sie entzog sich aber niemals den Anforderungen ihrer Familie, 
etwa wenn sie immer wieder als Krankenpflegerin herangezogen wurde. 
Da sie ständig selbst kränkelte, standen für sie ein Bruch mit der Familie oder der Versuch nie zur Debatte, durch ihre Schriftstellerei ihren Lebensunterhalt zu verdienen.  
Wohl aber sah sie ihre Berufung zur Dichterin. 
Auch ihre Mutter erkannte dies und unterstützte ihre Tochter, indem sie beispielsweise versuchte, 
den Kontakt mit Christoph Bernhard Schlüter herzustellen, was aber zunächst misslang, 
da dieser die zugesandten Manuskripte für nicht ausreichend erachtete. 

Annette von Droste-Hülshof nahm ihre literarische Arbeit sehr ernst und war sich bewusst, 
große Kunst zu schaffen. Ihre Balladen wurden berühmt (Der Knabe im Moor)
wie auch ihre Novelle Die Judenbuche.
(Quelle: Wikipedia)




Ein wichtiges Dokument tiefer Religiosität ist ihr Gedichtzyklus Das geistliche Jahr, 
in dem aber - typisch für die Zeit - auch die Zerrissenheit des Menschen zwischen
 aufgeklärtem Bewusstsein und religiöser Suche gestaltet wird. 
Die Ausführungen in diesem Werk werden heute als biographisch erachtet, 
da sie über 20 Jahre an dem gesamten Zyklus arbeitete. 

Bedeutend für ihr literarisches Wirken waren ihre Reisen an den Bodensee, 
wo sie zunächst zusammen mit der Mutter ihre Schwester Jenny besuchte, 
die den Freiherrn Joseph von Laßberg geheiratet hatte, 
der sich mit mittelalterlicher Literatur beschäftigte. 

Ab 1841 wohnte sie vorwiegend bei ihrem Schwager auf Schloss Meersburg am Bodensee, 
sah ihr Zuhause aber weiterhin im Rüschhaus bei Nienberge, 
wo unter anderem ihre Amme, die sie bis zu deren Tode pflegte, und ihre Mutter wohnten. 
(Quelle: Wikipedia)


Sterbezimmer der Dichterin


Mit Levin Schücking verband sie seit 1837 eine Dichterfreundschaft. 
Er war der Sohn einer Freundin, die verstarb, als Schücking ca. 17 Jahre alt war. Durch Annette von Droste-Hülshoffs Vermittlung wurde er 1841 auf Schloss Meersburg Bibliothekar. Insbesondere unter dessen Inspiration entstand in Meersburg ein Großteil der "weltlichen" Gedichte. 

Annette erwarb am 17. November 1843 ein Haus, das Fürstnhäusle, am Stadtrand inmitten der Weinberge in Meersburg. Am Nachmittag des 24. Mai 1848 verstarb Annette von Droste-Hülshoff auf  Schloss Meersburg am Bodensee, vermutlich an einer schweren Lungenentzündung. 
Ihr Grab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof nahe der alten Friedhofskapelle. 
(Quelle: Wikipedia)





Im nächsten Teil möchte ich mit Euch zusammen die Uferansichten vom Bodensee genießen. 






31. August 2014

Burg Meersburg - Im Innern der Burg - Urlaub am Bodensee - Teil 15



Im Innern der Burg gibt es noch viele sehr stimmungsvolle und interessante Räume.
Ein paar davon zeige ich Euch heute noch. 

Leider war es in den meisten Kammern so dunkel, dass ich keine guten Bilder davon präsentieren kann. 
Beim nächsten Mal ist aber dann entweder doch das Stativ dabei oder eben meine Traumkamera.^^   
Denn es gibt noch einiges Sehenswertes zu entdecken in der Burg Meersburg. 


Schlafgemach des Burgvogts im 17. Jahrhundert


Fortsetzung der Geschichte der Burg Meersburg:

Nutzung nach der Säkularisation 

(Anmerkung:  Als Säkularisation wird ursprünglich die staatliche Einziehung oder Nutzung kirchlicher Besitztümer 
(Land oder Vermögen) bezeichnet. )

Durch die Säkularisation 1802 fiel die Meersburg an das spätere Großherzogtum Baden. 
Zunächst nutzte dann die Provinzialbehörde des "Oberen Fürstentums am See" das Alte Schloss. 
Im Jahre 1814 befanden sich im Alten Schloss nur noch die Obereinnehmerei und die Wohnungen 
von vier pensionierten fürstbischöflichen Unterbeamten. 
Von 1814 bis 1836 wurde dort das neu errichtete Hofgericht des badischen Seekreises untergebracht, eine Zweigstelle zum Donaueschinger Gericht. 

Der Sammler mittelalterlicher Schriften und Bücher Joseph von Laßberg erwarb die Meersburg nach langwierigen Verhandlungen für 10.000 Gulden im Februar/März 1838 von der Domänenkammer in Karlsruhe und zog am 7. September 1838 mit seiner Frau Maria Anna von Droste zu Hülshoff, 
auch Jenny genannt, und seinen Zwillingskindern ein. 
In dem gewölbten hellen Saal, dem ehemaligen Archiv, bewahrte er seine Sammlung auf, 
im anschließenden runden Raum (Turmzimmer) richtete er sein Studien- und Schreibzimmer ein.
Von Laßberg rettete das Alte Schloss durch seinen Kauf vor dem Verfall. 

Im Jahr 1841 zog Jennys Schwester Annette von Droste-Hülshoff in die Burg und verbrachte dort einen Teil ihrer letzten acht Lebensjahre. Sie verstarb am 24. Mai 1848 auf der Burg. 

Nach dem Tod von Joseph von Laßberg im Jahr 1855 ging die Burg zu je einem Viertel an seine Erben Jenny, Karl, Hildegard und Hildegund. Letztendlich verkauften die Zwillingstöchter Hildegard und Hildegund 1877 das Alte Schloss für 12.000 Mark an den Münchner Carl Mayer von Mayerfels, 
der ein Mittelaltermuseum einrichtete. 

Nach dem Tod des von Meyerfels im Jahr 1883 ging das Schloss an seine Witwe, dann 1919 an seine Tochter und nach deren Tod 1939 an deren Tochter Maria Naeßl, geb. von Miller. 

Bis heute ist die Burg in Privatbesitz und dient - neben dem für Besucher zugänglichen Museum - 
den Erben als Wohnsitz. 
(Quelle: Wikipedia)



Brunnen




Durchgang von der Burgküche zum Wohnraum











Im letzten Teil des Rundgangs durch die Burg Meersburg geht es zu den Gemächern der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff



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Bodensee - Spezial:









28. August 2014

Burg Meersburg - Rittersaal und das Angstloch - Urlaub am Bodensee - Teil 14


Der Rittersaal


Den Rittersaal fand ich schon sehr beeindruckend. 
Dort würde ich zu gerne mal ein ritterliches Mahl einnehmen...^^ 

Das Angstloch war sehr bedrückend. 
Wenn man bedenkt, dass dort wirklich Menschen hinein gesteckt worden sind 
und auch dort gestorben sind... an den Wänden des Angstloches hat man auch 
Schriften der Gefangenen gefunden... 

Bevor ich noch mehr Gänsehaut bekomme mache ich lieber weiter 
mit der Geschichte der Burg Meersburg. 





Zeit der Konstanzer Fürstbischöfe

Seit Mitte des 13. Jahrhunderts war die Burg in Besitz der Fürstbischöfe von Konstanz. 
Im Jahr 1233 erhielt Meersburg das Stadtrecht des Wochenmarktes. Die Stadt florierte daraufhin, 
und die Unterstadt wurde um 1300 durch Aufschüttungen erweitert. 

Die Meersburg war mehrere Male Schauplatz von Belagerunen, so in der Bischofsfehde von 1334, 
in der nach der Doppelwahl zwei Bischöfe um das Amt kämpften. 
Während Nikolaus von Frauenfeld von der päpstlich gesinnten Mehrheit des Domkapitels gewählt wurde 
und Unterstützung bei Papst Johannes XXII. fand, wurde sein Konkurrent Albrecht von Hohenberg 
von Kaiser Ludwig dem Bayern unterstützt. 
Nikolaus von Frauenfeld verschanzte sich 14 Wochen lang in der Burg, 
belagert von kaiserlichen Truppen, die schließlich erfolglos abziehen mussten. 

Während dieser Belagerung wurden, nach verschiedenen Quellen, zum ersten Mal 
auf deutschem Boden Feuergeschütze eingesetzt. 

Der papsttreue Nikolaus von Frauenfeld wurde schließlich vom Kaiser anerkannt. 
(Quelle: Wikipedia)






1414 weilte Kaiser Sigismund anlässlich des Konstanzer Konzils auf der Burg.
1458 kam es zum Aufruhr zwischen Stadtbewohnern und dem Bischof um eine 
Erweiterung der Stadtrechte, der jedoch niedergeschlagen wurde. 

Den Staffelgiebel verdankt der Turm dem Konstanzer Fürstbischof Hugo von Hohenlandenberg, 
der hier nach Konflikten mit der Stadt Konstanz 1526 seinen ständigen Wohnsitz einrichtete. 
Die Meersburg wurde vorübergehend Hauptsitz der Bischöfe. 
1647 schossen die Schweden während des Dreißigjährigen Kriegs den Dachstuhl in Brand.

Anfang des 18. Jahrhunderts begannen die Bischöfe schließlich mit dem Bau des Neuen Schlosses als modernere Residenz. Nach 1750 diente die Burg nur noch Verwaltungszwecken. 
(Quelle: Wikipedia)



Das Angstloch





Blick ins Angstloch



Im nächsten Teil geht es dann noch weiter ins Innere der Burg



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Bodensee - Spezial:










26. August 2014

Burg Meersburg - Die erste Kammer - Urlaub am Bodensee - Teil 13





Heute zeige ich Euch die erste Kammer in die man kommt, 
wenn man den Rundgang in der Burg Meersburg beginnt. 
Die Puppen sind auch zu sehen. Ich mag sie ja nicht besonders, aber Lotta hat einen sehr guten Einwand gebracht, dass sie Kindern den Besuch in der Burg anschaulicher machen sollen und 
ihnen zeigen, wie man damals gekleidet war. 
In diesem Fall haben sie auf jeden Fall ihre Berechtigung. 

Der Wandschmuck, die Möbel und die Fälle finde ich hingegen sehr stimmungsvoll.  



Nun noch ein bisschen zur Geschichte: 


Entstehungstheorien:


Es bestehen zwei Theorien über die Erbauung der Meersburg. 
Die Erste nennt den Merowingerkönig Dagobert I. als Erbauer des "Dagobertturms", 
dem Bergfried der Meersburg, im Jahre 630. 
Bekannt ist, dass Dagobert in dieser Zeit in der Bodenseeregion war und 
sich dort mit der Christianisierung der Alemannen befasste. 
Diese Theorie wird durch eine Quelle aus dem Jahre 1548 gestützt und 
ist seither vor allem durch Joseph von Laßberg, der 1837 die Burg kaufte 
und bis 1855 dort lebte, vertreten worden. 
(Quelle: Wikipedia)






Die "Merdesburch" wurde im Jahre 1147 erstmals urkundlich erwähnt. 
Ein Luitpolt de Merdesburch wird allerdings bereits 1113 urkundlich als Zeuge 
in einer Vergabung der Herzöge Berchtold und Conrad von Zähringen an das 
Kloster St. Peter im Schwarzwald, erwähnt. 

Architekturhistorisch betrachtet kann das Megalithquadermauerwerk im F
undament des Dagobertturms sowohl im 7. als auch im 12. oder 
frühen 13. Jahrhundert vermutet werden. 
(Quelle: Wikipedia)






Die zweite Theorie stütz sich vor allem auf die Beobachtung, 
dass sich in der Bodenseeregion im 7. Jahrhundert keine Burgengründungen,
 im 12. und im frühen 13. Jahrhundert hingegen auffällig viele, verorten lassen. 
Wie bereits erwähnt, lassen sich architektonische Ähnlichkeiten zu den Burgen 
des 12. und 13. Jahrhundert in der Gegend finden. 
Die Vermutung nach einer früheren, dann aber zerstörten Anlage existiert 
schon seit Joseph von Laßberg, lässt sich aber nicht unterstützen. 
(Quelle: Wikipedia)






Im nächsten Teil zeige ich Euch dann den Rittersaal und das Angstloch


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Bodensee - Spezial:








25. August 2014

Burg Meersburg - Burggarten und Eingang - Urlaub am Bodensee - Teil 12


Eingangsbereich der Burg


Nun aber heißt es: Hinein in die Burg Meersburg. ☻

Die Burg Meersburg, auch Alte Burg oder Altes Schloss, in Meersburg am Bodensee 
gilt durch ihre Erbauung im 7. Jahrhundert als älteste bewohnte Burg Deutschlands, 
doch ist aus jener Zeit keine Bausubstanz mehr erkennbar. 

Die Burg wird auch als Altes Schloss im Gegensatz zu dem gegenüber liegenden, 
in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichteten Neuen Schloss, bezeichnet. 
(Quelle: Wikipedia)



Eingang mit Blick auf den Burggarten


Der Rundgang durch das Burgmuseum gibt Einblick in mehr als 30 eingerichtete Räume. 
Im Rahmen einer Führung ist zudem die Besteigung des "Dagobertsturmes" mit 
Aussicht auf die Stadt, den See und die Alpen möglich. 

Im Turm ist eine Gefängnisstube aus dem 19. Jahrhundert sowie der 
Renaissancesaal mit Schatzkammer zu sehen. Im tiefsten Teil des Turmes 
gibt die Folterkammer Einblick in die Gerichtsbarkeit im Mittelalter. 
(Quelle: Wikipedia)



Gartenlaube


Die Führung im Turm haben wir nicht mitgemacht. 
Aber bei unserer nächsten Bodenseereise steht diese 
auf jeden Fall auf dem Programm. 



Burggarten der Burg


Im nächsten Teil geht es dann in die erste Kammer hinein. 


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Bodensee - Spezial:










23. August 2014

Burg Meersburg - Außenansichten - Urlaub am Bodensee - Teil 11





Über der Stadt thront die Burg Meersburg. 
Ich habe sie schon einige Male besucht und bin doch immer wieder aufs Neue fasziniert. 
Diese Burg hat einen unglaublichen Charme. Man kann das Mittelalter in ihr förmlich spüren. 
Ich habe immer das Gefühl, wenn ich ganz alleine in einem Raum sitzen könnte, in vollkommener Ruhe, könnte ich Bilder aus alter Zeit sehen, die mir die Burg erzählt. 

Leider hat in den zehn Jahren, wo ich zuletzt dort war, der Tourismus hier seine Spuren hinterlassen.
Man hat verschiedenen Räumen Puppen aufgestellt hat, die Szenen aus der damaligen Zeit nachspielen sollen... 
Ich mag das überhaupt nicht. Ich möchte lieber die Burg so realistisch wie möglich erleben. 

Edit: Lotta von Mein Augenblick und Lotta liebt Blau machte den Einwand, dass die Puppen vielleicht für die Kinder aufgestellt wurden. Um zu zeigen, wie man sich früher kleidete. So ist das für Kinder natürlicher viel anschaulicher und interessanter.  
Ich muss sagen... da hat sie vollkommen recht! 
Dann nehme ich natürlich meine persönliche Befindlichkeit zurück.^^

Aber jetzt möchte ich noch einmal meine Lieblingsburg mit Euch zusammen erleben. 

Und da es meine Lieblingsburg ist, gibt es auch ein paar Beiträge von ihr. 
Ich hoffe, es wird Euch nicht zu langweilig und Ihr reist noch einmal mit mir ins Mittelalter zurück.

Beginnen möchte ich mit ein paar Außenansichten der Burg Meersburg. 
Aber genug geredet... jetzt lasse ich die Bilder sprechen. 























Im nächsten Teil zeige ich Euch Burggarten und den Eingangsbereich der Burg Meersburg.
Außerdem gibt es dann auch für die Geschichtsinteressierten 
unter Euch die ersten Informationen zur Burg. 


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Bodensee - Spezial:









21. August 2014

Weltkulturerbe: Die Pfahlbauten Unteruhldingen - Urlaub am Bodensee - Teil 10




Im strömenden Regen machten wir uns auf in eine Reise ins Steinzeitalter. 
Die Pfahlbauten in Unteruhldingen war unser Ziel. 
Also: Regenklamotten an, Mülltüte um die Kamera und los ging es... 


Das Pfahlbautenmuseum Unteruldingen ist ein archäologisches Freilichtmuseum am Bodensee mit angeschlossenem Museumsbau. Es werden archäologische Funde und Nachbauten von Pfahldörfern 
aus der Stein- und Bronzezeit präsentiert. 

Bereits 1922, dem Entstehungsjahr, zählte es 6.000 Besucher. Heute sind es bis zu 290.000 Besucher pro Jahr, darunter mehr als 100.000 Schüler, somit zählt es zu den größten Freilichtmuseen Europas. 

Es umfasste im Jahre 2010 23 Pfahlbauten. Dem Museum ist ein wissenschaftliches Forschungsinstitut angeschlossen. Im Juni 2011 wurden die Überreste zahlreicher historischer Pfahlbausiedlungen, darunter auch das etwa 500 Meter südlich des Museums gelegene Pfahlbaufeld Unteruhldingen-Stollenwiesen, 
in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. 

(Quelle: Wikipedia)



















Leider war es dann nur ein sehr kurzer Besuch. Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber der Regen war so stark, dass wir irgendwann doch ziemlich durchnässt waren. Zu Hause war ich aber doch sehr positiv überrascht, dass eigentlich genau dieses Wetter eine ganz besondere Stimmung für die Bilder geschaffen hat. Ich finde, dass passt irgendwie sogar besser, als ein strahlend blauer Himmel.




Im nächsten Teil geht es dann vom Steinzeitalter ins Mittelalter, 


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Bodensee - Spezial: